Donnerstag, 7. August 2014

Pinoccio plays Tetris. Level: Pastel-Universe.


Was passiert, wenn Holz, Geometrie und Pastellfarben fusionieren.

Eine kurze Werkschau nach langer Blog-Pause. 


Treibholz. 
Harlekin in Lavendeldruck.
Puzzled I: Fotokarton.
Nintendo-Land: Bügelperlen-Pixel. 
Nintendo-Land again: Kreuzstich-Kubus.

Puzzled II: Holzdekofolie.
Minimalistic Masking-Tape



Montag, 30. Dezember 2013

Schaumschlägereien

Oder: Wenn das Geschäft mit den Schaumbädern baden geht.

Ein weiterer Post-Weihnachtsbeitrag: Hier eine Last-Minute-Geschenkidee, die aber nicht nur zu Weihnachten, sondern das ganze Jahr über brauchbar ist - und das nicht nur als Geschenk, sondern auch für den Eigenbedarf. Wer als Kind sandkastenkuchenbackophil war und keine Lust mehr hat, sich in Drogeriemärkten und Co durch einen Dschungel von Badezusätzen mit kryptischen Namen und noch kryptischeren Inhaltsstoffen zu wühlen, sollte folgendes Rezept für Badepralinen (von Nicest Things) ausprobieren:


Zutaten:
200g Natron
100g Zitronensäure
100g Speisestärke
100g Fett (z.B. Kokosfett, Sheabutter, etc.)
Duft (z.B. Lebensmittelaroma)
ev. Blüten, Glitter, Lebensmittelfarbe als Deko zum Untermischen



Die trockenen Zutaten miteinander vermischen, das Fett im Wasserbad schmelzen und mit den anderen Inhaltsstoffen zu einem "Teig" verarbeiten. Diesen füllt ihr in kleine Formen (Ich habe Eiswüfelformen aus Silikon verwendet), die ihr für ein paar Stunden in den Kühlschrank verfrachtet, damit die Masse fest wird. Das war's.

Für ein Vollbad reichen 1-2 Pralinen, das Eincremen danach könnt ihr euch getrost sparen. Aber Achtung: Durch das Fett ist die Badewanne rutschig - Vorsicht beim Heraussteigen! Außerdem solltet ihr die Wanne nach dem Bad reinigen, damit ihr nicht bei der nächsten morgendlichen Dusche einen unfreiwilligen dreifachen Rittberger hinlegt.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Rudolph is still running...

Oder: Rentiere mit Morbus Basedow.


Bevor die nächste animalische Spezies aus meinem Backrohr hüpft (Silvester verlangt schließlich nach glückbringenden Schweinereien) hier ein posthumes Weihnachtsposting. Wohl bekomm's.

Locker vom Hocker.

Erste Reihe fußfrei.

Wie man sich bettet, so liegt man: Hier der Versuch, den Füßen (bzw. der Teetasse) des dazugehörigen Couchsitzers ein standesgemäßes Plätzchen zu schaffen.

Zutaten: ein etwas in Mitleidenschaft gezogener Schemel (oder "ein Stockerl", wie man bei uns sagt), Marabu Dekopainter, selbst zugeschnittene Schablonen aus Karton, Bleistift, Masking Tape.

So geht's: Schablonen auflegen und mit dem Bleistift drumherumzeichnen, Muster mit dem Deko-Stift anmalen, trocknen lassen, Maskingtape um den Rand and you're done.


Sonntag, 1. Dezember 2013

Shelf discipline.

Billy's little sister. Oder: Let's kill Barbie.




Alles hat einen Haken. Jedenfalls fast. Mit diesem Gedanken muss man sich tragen, wenn man nach einer neuen Wohnung sucht: Sei es die Tatsache, dass die neue Bleibe im liftlosen sechsten Stock liegt und der Transport jedes größeren Einkaufes zur herzkreislauftechnischen Herausforderung wird oder dass man Tür an Tür mit bekennenden Karaoke-Fetischisten wohnt, die vorzugsweise um halb zwei Uhr nachts mit vollem stimmlichen Einsatz die CD "Ballermann Hits Vol. 32" auf- und abgrölen. Weitere Klassiker: Undichte Dächer, zugige Fenster und nicht zu vergessen: Der Mietpreis.  
In meinem Fall: Das Badezimmer.

Bei allem Verständnis für die Liebhaber des farbenfrohen Interior-Designs: Wie man auf die glorreiche Idee kommt, sein Badezimmer in Rosatönen zu verfliesen (die in einschlägigen Wohnmagazinen wahrscheinlich mit den klingenden Attributen "pudrig", "zart" oder "duftig" beschrieben werden), wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.  Was ist nur aus weißen, was aus grauen Fliesen geworden?
Trendfarbe hin, Trendfarbe her: Sich frühmorgens in einer barbiehausartigen Umgebung in den Spiegel zu schauen und zu überlegen, ob man diesem zerzausten Gegenüber die Zähne putzen soll, kann einen verstörenden Effekt haben - und nicht nur wegen des Spiegelbildes.

Da hilft nur eines: Aus der Not eine Tugend machen, die Wände zupflastern und dabei auch noch Stauraum für Kleinzeug schaffen. Geht nicht? Weit gefehlt. 

Karton-Regal (Anleitung hier):
Gut, dass mir wieder einmal ein IKEA-Billy ins Haus gekommen ist, denn aus der Verpackung kann man sich die kleine Schwester zurechtzimmern: Einfach die Schablonen ausdrucken, auf den Karton übertragen, anmalen, zusammenkleben, fertig. Montiert können die Teile in beliebiger Anordnung mit Hilfe von doppelseitigem Klebeband werden. Fertig.


Apropos Badezimmer: Wer statt Pyramiden lieber Quader an seinen Wänden sieht, sollte es mit den Drahtkörben aus der IKEA-Badabteilung probieren.
Quadratisch, praktisch, gut.
Oder um es mit Einrichtungszeitschriftenvokabular zu sagen: Industrial style.

Mittwoch, 20. November 2013

Land in Sicht.

Ahoi. Tee für Klabauterfrauen und -männer.

Der November hat wieder zugeschlagen: Alles läuft.
Die Nase.
Das Schuljahr.
Und vor allem: Die Zeit.
Die
      läuft
             geradezu
                            davon.

Was also tun, damit man bei so starkem Seegang  nicht vollkommen Schiffbruch erleidet? Richtig.
Tee trinken hilft immer.
Und werken auch.

In Kombination: Ein kurzes Entspannungs-DIY-Projekt - Voilà: Mein erstes Porzellanbemalexperiment.


Ich habe einen Porzellanmaler von Marabu verwendet. Die im Internet beschriebenen Schwierigkeiten mit diesem Werkzeug kann ich teilweise bestätigen: Nach der ersten Tasse habe ich den Stift verschlossen und bis zum nächsten Tag liegend aufbewahrt (so soll man ihn laut Firmenempfehlung lagern), was ihm offensichtlich doch nicht so gut getan hat: an der Spitze bildeten sich kleine Klümpchen und es kam keine Farbe mehr aus der Spitze, auch nicht nach mehrmaligem "Pumpen".
Meine Lösung: Spitze mit einem Taschentuch herausziehen und anders herum wieder einsetzen - alles wieder wie neu. Seitdem habe ich den Stift nicht mehr benutzt, mal sehen, ob er für das nächste Projekt noch taugt.

Da im Internet auch immer wieder davon berichtet wurde, dass die aufgemalten Motive nach dem Trocknen nicht sehr haltbar sind, habe ich die Tassen zusätzlich bei 170 Grad 90 Minuten lang im Ofen "gebrannt", bis jetzt ist das Motiv unverändert, den Geschirrspülertest habe ich allerdings noch nicht durchgeführt.

Wenn also der November wieder einmal zu laut schreit, dann stopft man ihm am besten das Maul.
Mit Keksen und Tee.
Oder Punsch.
Navigationsschwierigkeiten inbegriffen.


Sonntag, 3. November 2013

Teppich goes Tangram

Keine Lust mehr auf den ewig gleichen Teppich? Hier die Lösung - Kinderleicht.

Ein weiterer IKEA-Hack: So wird aus einem Fußabtreter LYNÄS ein Bettvorleger.




Die Anleitung für das gute Stück findet ihr hier. Viel Spaß beim Nachmachen!